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Über mich

Meine Geschichte

Von der gestressten, hyperaktiven und selbstzweifelnden Frau, die den Leistungsdruck von allen Seiten kennenlernte und sich in ein System gepresst hat, das nicht ihrem Kern entsprach - zu einer mutigen, selbstbewussten und in sich ruhenden Visionärin, die anderen Menschen die Tools weitergeben möchte, die sie sich selbst in all ihren Lebenslagen gewünscht hätte.

Stichworte für diejenigen, die keine Lust haben meinen Roman zu lesen :)

seit über 10 Jahren Vollzeit beschäftigte Juristin, Leistungssport im Eiskunstlauf, Nationalteam Synchroneiskunstlauf bis zur WM, zwei Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule, Burnout, Panikattacken, eine Beziehung, die die Stabilität meiner mentalen Gesundheit testete. Körpersignale ignoriert bis der Körper eine eindeutige Sprache gesprochen hat. Spezialistin im Gedankenkarussel produzieren.

Yoga, Meditation, Kinesiologie, Cranio Sacrale Praxis sowie jährlich über mehrere Wochen mit dem Rucksack durch ferne Länder zu reisen, entwickelten sich zu meinen Tools für Stressabbau, innere Ruhe & Verbindung zur Intuition, Ausgeglichenheit, gesunde Wirbelsäule, Nervensystemregulierung.

 

Stück für Stück fand ich mein WARUM. Das ist meine Soulcare Journey. Meine transformierende Reise zurück zu mir.

Ich habe lange geglaubt, ich müsste mehr leisten, mehr erreichen, mehr werden, um irgendwann anzukommen - doch das machte meinen Körper kaputt, brachte mein Nervensystem in konstanten Fight-Flight-Freeze-Modus, mein Cortisollevel stieg und ich fühlte mich nicht mehr. 

Schon früh – als Leistungssportlerin im Eiskunstlauf und Juristin – war mein Leben von Leistung geprägt. Ein Unfall im Leistungssport führte zu meinem ersten Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule, der operiert werden musste. Doch ich machte weiter, als wäre nichts gewesen. Ich gönnte meinem Körper keine Pause, denn die Karriereleiter als Juristin war mein Ziel. Ich war gefangen im Funktionsmodus, weil das ist halt einmal so. Den anderen geht es ja nicht anders. Oder? Ich wollte Erwartungen erfüllen, meine und die der Gesellschaft.

Obwohl ich nach außen erfolgreich war, spürte ich innerlich immer stärker: Da gibt es noch mehr. So kann das nicht alles gewesen sein. Das spürte ich insbesondere immer dann, wenn ich mit dem Rucksack alleine um die Welt gereist bin. Ich fühlte diese Freiheit, mich wieder mit mir verbunden. Ich habe mich auf Reisen immer wieder gesucht, gefunden und wieder im Berufsalltag verloren. Ich fühlte zunehmend, ich will nicht mehr nur leisten müssen. Ich will LEBEN! Frei sein! Mich so frei und so sehr ICH zu fühlen wie ich es auf Reisen immer bin. Warum kann ich das nicht im Berufsalltag integrieren? Das Jusstudium sollte sich ja bezahlt machen, ich kann doch nicht einfach alles hinschmeißen? Nächte lang habe ich mich verzweifelt in den Schlaf geweint und mich gefragt: Wer bin ICH abseits meiner Ausbildung und meines Berufs? Und ich dachte, wenn ich doch endlich mal Klarheit finde, DANN finde ich inneren Frieden. Ich fühlte auch irgendwo, dass ich ganz etwas anderes als den klassischen juristischen Beruf machen möchte. Ich war fast schon besessen davon, Klarheit zu finden und mit Logik Lösungen zu finden. Ich war schnell und oft gefangen im Gedankenkarussel. 

Der Gesellschaft und auch meinen eigenen Erwartungen zu entsprechen, als Juristin die Karriereleiter zu besteigen und dieses ständige Übergehen meiner eigenen Bedürfnisse führte mich schließlich ins Burnout. Ich machte regelmäßige Überstunden, kam auch am Samstag ins Büro und Nachts liefen die To-Do Listen weiter im Kopf. Zu dieser Zeit war ich auch noch in einer Beziehung, die mir den Rest meiner Energie aussaugte. Ich war beruflich und privat ausgebrannt. Ich hatte öfters Panikattacken und schlaflose Nächte. Eines Tages lag ich morgens auf dem Boden, zitterte, weinte, schnappte nach Luft. Das war der Moment, an dem nichts mehr ging – und ich wusste:

Jetzt ist Stopp! 

Ich probierte alles, eine Therapie, wieder mehr Sport, gesündere Ernährung und zeitweise lief es besser aber in mir war es noch immer leer. Der stressige Berufsalltag, endlose To-Do-Listen und der innere Kampf mich aus der Beziehung zu befreien, laugten mich einfach aus.

 

Ich fühlte, ich muss wieder ins Ferne reisen und Abstand gewinnen. Ich fing wieder zu meditieren an und mir kam dabei eine Vision: Ich alleine am Strand! Ich reiste mit dem Rucksack ein Monat quer durch Indonesien. Ich fühlte mich wieder frei! Endlich! Am letzten Tag vor meiner Abreise kam Verzweiflung hoch: Ich kann nicht zurück in das alte Leben! Ich saß vor einem Tempel in Bali, die Tränen fließen, das Gedankenkarussell kam wieder. In diesem Moment kam ein Balinese aus dem Tempel, setzte sich zu mir und sagte - komplett aus dem nichts: "Ich weiß nicht was dich gerade quält. Aber ich gebe dir einen Rat: Solange du im Widerstand bist, wirst du in deiner Verzweiflung bleiben. Dein Weg, deine Antworten, zeigen sich dann, wenn du im Fluss des Lebens bleibst und die Kontrolle abgibst. Es kommt alles wie es kommen soll. Genieße die Reise, deine Lebensreise und bleibe im Moment bei Hindernissen, deine Niederlagen als auch deinen Freuden, deine Erfolgen. Dein Weg wird sich zeigen, wenn du ihn gehst. Ohne Widerstand. Hab Mut, Kleines!"

​Ich war wieder da, die fröhliche, lebensfrohe, immer lachende Jeannine ist zurück. 

Bedingt, denn der Berufsalltag, Leistungsdruck, Fristen und zunehmende Arbeitsaufgaben holten mich ein. Doch dieses Mal war ich schlauer. Kein Burnout mehr riskieren!

Aus diesem Burnout heraus begann mein Weg zurück zu mir und meiner Soulcare Journey. Ich gönnte mir eine Auszeit auf einem Yoga-Retreat in Ägypten auf einem Boot, Umgeben von wilden Delfinen, die auch beim Schnorcheln nicht schüchtern waren. Ein Traum! Erstmals nach langer Zeit, spürte ich mich wieder. Erstmals kam ich wieder ins Fühlen und raus aus dem Kopf. Meine Gedanken wurden leiser, ich kam zur Ruhe und fühlte, mein Weg wird sich ändern und ich darf Vertrauen, dass alles so kommen wird, wie es richtig für mich ist. (Und ich darf auch mal weniger jammern und das Ruder selbst in die Hand nehmen!)

 

Yoga wurde mein erster Zugang, mein erstes Tool zur Rückverbindung mit mir. Ich fühlte zunehmend, wie es in mir ruhiger wurde, meine Gedanken leiser, mein Fokus klarer. Ich beschloss daher die 200h Yogalehrerausbildung in einer renommierten Yogaschule in Bali zu machen und fand wieder ein Stück weiter zu mir und wie gut mir Yoga tut.

Diese neuen Erkenntnisse nahm ich jedoch nicht mit zurück in den Berufsalltag und kippte schnell wieder in den Leistungsmodus und stressigen Berufsalltag. Ich war auch wieder aktiv auf dem Eis und trainierte 1x pro Woche im Synchroneiskunstlauf-Team für Meisterschaften. Das war mein Motor, mein Lebenselixier, mein Licht nach stressigen Bürotagen. Um meinem Gedankenkarussel in meiner sonstigen Freizeit zu entfliehen, war ich fast jeden Abend Salsa- und Bachatatanzen. Bis zum zweiten Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Meine rechte Hand war taub und meine Finger ließen sich nur mit viel Konzentration steuern. Mein Neurochirurg von damals sprach aus, was in mir einen massiven Widerstand auslöste: "Ich befürchte wir müssen noch einmal operieren, wenn die Symptome anhalten oder gar schlimmer werden!" Alles in mir zuckte zusammen. Noch ein Fremdkörper in meiner Wirbelsäule? Nein bitte nicht! Ich schaffe es ohne OP!

Es war wie eine "Knackwatsche" des Universums, ich soll doch bitte endlich mal leiser treten, auf meinen Körper schauen, mich mit mir in Ruhe hinsetzen und mein Gedankenkarussel adressieren - statt ständig das Tanzbein als Ablenkung zu schwingen.

Dieses Mal hörte ich meinem Körper zu. Ich befasste mich wieder intensiv mit Meditieren und Yoga, besorgte mir ein Anatomiebuch und studierte die Wirbelsäule und wie ich mit Yoga meiner Wirbelsäule was gutes tun kann. Ich lernte auch, wie stark Probleme in der Wirbelsäule Einfluss auf das Nervensystem haben und umgekehrt. Yoga und Meditation waren da meine Anlaufstelle, um zur inneren Ruhe zu kommen, mein Nervensystem zu balancieren und meiner Wirbelsäue etwas Gutes zu tun.

 

Zu dieser Zeit begann auch meine Diplomausbildung Kinesiologie (Touch for Health) Mit einer unglaublichen Erfahrung!

Mit dem zweiten Bandscheibenvorfall erkannte ich dank der Kinesiologie, wie viel Emotionen, alte Muster und Glaubenssätze in meinem Körper gespeichert waren. Meine rechte Hand war durch den Bandscheibenvorfall teilweise taub und nach der kinesiologischen Balance und Loslassen meiner tief verankerten negativen Glaubenssätze (es wurde sogar der Glaubenssatz getestet "Ich muss Leistung erbringen" und "Ich bin finanziell abhängig" - vom Beruf), war es weg! Magic! 

ich konnte daher am eigenen Körper spüren, wie Methoden aus der Kinesiologie in mir wirken.

Durch die Kinesiologieausbildung lernte ich, diese Zusammenhänge zu erkennen und zu lösen. Ich spürte am eigenen Körper, wie sich etwas nachhaltig veränderte – nicht nur körperlich, sondern emotional und in meiner Seele. Yoga und Kinesiologie haben mich nachhaltig tief transformiert. Ich spürte mich wieder und in mir kam Klarheit: Ich möchte das anderen Menschen auch weitergeben! Ich möchte die Tools mit Menschen teilen, die ich mir vor vielen Jahren gewünscht hätte und die mir so sehr und in so vieler Hinsicht geholfen haben.

Ich wollte tiefer verstehen, insbesondere in Nervensystemregulierung und Anatomie. Ich beschäftigte mich in meiner Freizeit immer mehr mit Anatomie, Yoga, meiner Wirbelsäule und besuchte eine hierfür relevante Fortbildung einer ganz besonderen Physiotherapeutin, die auch Yogalehrerin ist.

Nach einer weiteren Fernreise wurde mir klar: ich lege jetzt los! Ich mache mich nebenberuflich selbständig! Ich war natürlich wieder in meiner Logik gefangen, im Wie, Was genau, Wann, Wo? Das Universum hörte zu und stieß mich recht flott ins kalte Wasser. Im Fitnesscenter fragte mich die Yogalehrerin: "Jeannine, mir geht es nicht gut. Kannst du mich bitte vertreten? Die Yogastunde fängt in 2min an." In mir ging es "Ahhhh ich bin ja nicht vorbereitet" und ich tat es trotzdem und hatte so viel Freude dabei! Es gab mir Energie und Ruhe zugleich. Da wusste ich: Ja, das ist mein Weg! Von da an lief alles recht schnell und genau das habe ich gebraucht. Den Moment, ohne Widerstand, im Fluss des Lebens, im Vertrauen (Danke unbekannter Mann vorm Tempel in Bali!).

Ich bekam dann von meiner Kinesiologie Ausbildnerin den Impuls, einen Workshop in Cranio Sacraler Praxis zu besuchen - als Ergänzung, insbesondere, weil ich mich so sehr für Tools zur Regeneration, unterstützende Nervensystemregulierung und die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers interessierte. Nach dem Workshop suchte ich nach Ausbildungen in Wien und wurde fündig.

In der Craniosakralen Praxis erkannte ich,  wie viel klarer ich wurde, umso mehr ich lernte (und fühlte), wie ich die Regulierung meines Nervensystems unterstützen kann. Ich erkannte, wie sehr echte Ruhe entsteht, wenn der Körper sich sicher fühlt.

Meine Weltenbummlerei lebe ich nach wie vor mit Leidenschaft. Einmal im Jahr muss ich mit dem Rucksack in bester Begleitung von mir selbst - über mehrere Wochen auf die andere Seite der Welt. Kultur, Natur, Wandern, Sonnenuntergänge, Sand unter den Füßen, Meeresrauschen, Tauchen und Schnorcheln und natürlich Yoga (gelegentlich auch wieder mal das Tanzbein schwingen).

 

Auf meinen bisherigen Reisen lernte ich zusätzlich zu den interkulturellen Eindrücken auch neue Weisheiten kennen, von balinesischen Gurus, und zuletzt in Indien durch meine zwei ganz besondere Gurus.  Besonders meine Zeit in Indien hat mir gezeigt, wie innere Ruhe entsteht, wenn wir Kontrolle abgeben und im Moment sind, im Vertrauen, ja  auch in kindlicher Neugier für Unbekanntes. Im Vertrauen sein, dass alles gut geht und gut ist so wie es gerade ist. Ich lernte auch vertiefend, wie ich über die Atmung in Präsenz komme und mich mit unserem Unterbewusstsein verbinden kann. Ich lernte, wie sehr ich meiner Intuition vertrauen kann, wenn ich erkenne was MEINE Stimme ist und was von der Gesellschaft und im Umkreis über Jahrzehnte lang einem eingeredet wird.

Ich lernte, dass Klarheit dann entsteht, wenn man regelmäßig innere Ruhe praktiziert (durch Yoga, Meditation, Atmungsübungen uvm).  Da wurde mir bewusst: Aus der Ruhe entsteht Klarheit und nicht umgekehrt. Die Antworten kommen dann, wenn es still in einem wird. Nicht laut.

Diese Ruhe hat mir den Mut gegeben, meinem Herzensweg zu folgen. Egal, was andere sagen oder denken (wie zB "aber du bist doch Juristin!" Ich habe Jura studiert und übe seit über 10 Jahren den Beruf aus. Es definiert aber nicht ein "Ich bin").

Seit April 2025 bin ich mit Yoga und seit Juli 2025 auch mit dem Gewerbeschein Humanenergetik als Kleinunternehmerin nebenberuflich selbständig gemeldet. Seit Juni 2025 unterrichte ich 1x pro Woche im John Reed Fitnesscenter Yoga und LIEBE es! 

Heute verbinde ich genau diese Erfahrungen und Methoden in meiner Arbeit. Die Tools, die mich selbst nachhaltig verändert haben – Yoga, Kinesiologie, Craniosakrale Praxis, Meditation & Atmung, gebe ich weiter an Menschen die sich nach inneren Ruhe, Ausgeglichenheit und Rückverbindung zum Körper sehnen. Menschen die sich wieder spüren wollen und ihre eigene Werkzeugkiste haben, wenn das Leben gerade wieder einmal Stress auslöst. 

Auch du kannst wieder die Verbindung zu dir herstellen, zu deiner Intuition. Auch du kannst innere Ruhe fühlen, auch wenn es sonst um dich gerade stressig ist - im Beruf, im Alltag. Familie, Kinder. Wir kennen die täglichen Herausforderungen alle! Meine beruflichen Herausforderungen im juristischen Job sind nicht weniger geworden, jedoch mein Blickwinkel. Und ich wünschte, ich könnte das mehreren gestressten Bürobienen mitgeben.

Du darfst auch Klarheit finden.

Denn alles, was du suchst, beginnt in der Ruhe. Du hast alle antworten bereits in dir! Und genau dort beginnt auch dein Weg!

Ein offener, ehrlicher, unzensierter "Mein Weg", mein "warum" ich das hier mache.

Mit viel Herz, Gefühl und Verstand

Jeannine 

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